Chronik

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Am 12. August 1897 wurde eine Generalversammlung vom Amtsvorsteher Herrn Schäper um 08:45 Uhr einberufen um die Missstände im Feuerlöschwesen in Wolmirsleben in vernünftige Bahnen zu lenken.

Er dankte dem Herrn Niemann für seine Bemühungen, einen Feuerwehr-Verein aufzubauen.

Seit diesem Tag gilt dieser als Gründungstag der „Freiwilligen Feuerwehr Wolmirsleben".

Freiwillige, die in der Gemeinde Feuer gelöscht haben, hat es schon vor dieser Zeit gegeben, ebenfalls eine Spritze und ein Spritzenhaus. Später wurde auf dem Landwehrplatz auch ein Übungsturm gebaut.

Leider ist uns aus dieser Zeit nichts Weiteres bekannt.

Die Kameraden der ersten Stunde waren:

Führer: J. Niemann Oberbrandmeister

Vorstand: L. Adrian

Stellvertreter: W. Ziemann

Führer der Wassermannschaften: M. Schäper

Führer der Ordnungsmannschaften: A. Harenberg

dessen Stellvertreter u. Kassierer: G. Jordan Schriftführer

Feuerwehrmänner: Bosse, Weste, Klapprot, Leopold, Brock 2, Block 1, Heuer

Druckmannschaften: Brock 1, Schmidt, Hoffmann, Kanngießer, Feller, Block 2. Helmholz, Schwarz, Beck, Henniges, Koch, Bonhage, Hyer

Wassermannschaften: Sack, Hartung, Dankworth, Bessen, Pfannenschmidt, Höpfner

Führer: Ziemann

Ordnungsmannschaften: Wolf, Schlising, Schünemann, Hinkelmann

Führer: Schäper

Stellvertreter: Harenberg

Es wird ferner bestimmt, dass die Beiträge halbjährlich eingesammelt werden sollen, der Beitrag ist auf 10 Pf. Pro Monat festgesetzt.

Das Stiftungsfest wird auf den 22. Juli festgelegt als den Tag, an dem der Vorstand seine erste Sitzung angehalten hat, in der die Gründung der Wehr beschlossen wurde. Ferner wurde beschlossen, dass die alte Spritze der Gemeinde zum Wasserwagen umgearbeitet werden soll. Am Montag oder Dienstag soll die erste Übung auf dem Fabrikhofe stattfinden.

Ab 1902 ging endlich dann das Feuerwehr-Leben weiter.

Als Ortsbrandmeister wurde Herr Ziemann gewählt, welcher sich auch bei der Gemeindevertretung für notwendige Löschgeräte einsetzte.

120 m Schläuche nebst Schlauchwagen, 1 Leiterwagen, Nebelhörner und 4 Fackeln.

Ab 1908 übernahm Hermann Schmidt die Wehr.

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